April: Neue Einträge von Effekte von Leitlinien!

Im direkten Zusammenhang mit der Untersuchung der erwarteten Effekte von Leitlinien (Endpunkterwartungen) steht die Bewertung der angewendeten Maßnahmen zur Verbreitung und Implementierung (z. B. die Einrichtung von Qualitätszirkeln, Maßnahmen der medizinischen Fortbildung und des Qualitätsmanagements) der Leitlinien-Empfehlungen.

Daher hat sich das ÄZQ zur Aufgabe gemacht, die Literatur im Hinblick auf Arbeiten zu durchleuchten, die folgende Bereiche abdecken:

  • Evaluation von Leitlinien
  • Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für (erfolgreiche) Leitlinien-Implementierung
  • Barrieren und förderliche Faktoren gegenüber der Leitlinien-Anwendung
  • methodische Entwicklungen in den Bereichen Implementierung, Monitoring, Evaluation
  • Entscheidungshilfen (”decision aids”)
  • ökonomische Aspekte und Untersuchungen der finanziellen Auswirkungen von Leitlinien
  • Berücksichtigung des deutschen Versorgungssystems

Auf www.news.leitlinien.de finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen zu Themen der Methodenentwicklung im Bereich medizinischer Leitlinien, vor allem im Hinblick auf den Transfer von Handlungsempfehlungen in individuelles Handeln bzw. Verhalten der verschiedenen Akteurinnen/Akteuren im Gesundheitswesen und dessen Effekte in der gelebten Krankenversorgung.

Im direkten Zusammenhang mit der Untersuchung der erwarteten Effekte von Leitlinien (Endpunkterwartungen) steht die Bewertung der angewendeten Maßnahmen zur Verbreitung und Implementierung (z. B. die Einrichtung von Qualitätszirkeln, Maßnahmen der medizinischen Fortbildung und des Qualitätsmanagements) der Leitlinien-Empfehlungen.

PfeilZum Newsletter "Effekte von Leitlinien"

PfeilAnmeldung zum Newsletter "Effekte von Leitlinien"

Die Welt zu Gast in Berlin: 10. Jahreskongress des Guidelines International Network in Berlin

Das internationale Netzwerk feiert seinen zehnten Geburtstag in Deutschland. Das freut die lokalen Veranstalter – das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen
Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) – natürlich besonders, denn Professor Günter Ollenschläger, der Leiter
des ÄZQ, hat gemeinsam mit Vertretern aus 12 Ländern das Leitliniennetzwerk im Jahr 2002 aus der Taufe gehoben.

Um die Austragung der Konferenz 2012 hatten sich Leitlinien-Institutionen aus England, den Niederlanden und Deutschland beworben. Den Zuschlag erhielt das ÄZQ in Kooperation mit der AWMF. Zum Kongresspräsidenten wurde Prof. Ollenschläger bestimmt. Er übernimmt gemeinsam mit dem niederländischen Physiotherapeuten
Dr. Philip van der Wees, dem amtierenden Vorsitzenden des Netzwerks, die Leitung der Veranstaltung. Dem 21-köpfigen internationalen Programmkomitee steht Frau Prof. Ina Kopp, die Leiterin des AWMF-Instituts für Medizinisches Wissensmanagement (AWMFIMWi) und stellvertretende Leiterin der Leitlinien-Kommission der AWMF, vor.

Hinter den Veranstaltern steht ein starkes Team aus 35 unterstützenden Fachgesellschaften, Körperschaften der ärztlichen Selbstverwaltung, der Gesundheitspolitik, Krankenkassen, Forschungseinrichtungen und Verlagen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie die World Medical Association. Schon jetzt sieht der G-I-N-Jubiläumskongress rekordverdächtig aus, vermelden die Veranstalter.

Es wurden 407 Beiträge aus 44 Ländern eingereicht, die nun vom Programmkomitee gesichtet werden müssen. „So viele Einreichungen hat es bisher noch nie gegeben“, freut sich der Kongresspräsident.

HTA-Newsletter des Ludwig Boltzmann Institut für HTA – Ausgabe April 2012 Nr. 106

PfeilDirekt zum HTA-Newsletter

Editorial:

"Intransparenz in der medizinischer Forschung - Viele Opfer, viele Täter", Prof. Dr. rer. nat. Gerd Antes,  
Direktor des Deutschen Cochrane Zentrums


Inhalt:

  • Schmerztherapie
  • Gentests für Krebserkrankungen
  • Rezidivierende Wirbelsäulenerkrankungen
  • Human Enhancement

 

Kontakt:

Ludwig Boltzmann Institut for
Health Technology Assessment
Garnisongasse 7/20
1090 Wien

http://hta.lbg.ac.at

Evimed Newsletter April 2012

Kardiovaskuläre Erkrankungen / Koronare Herzkrankheit

Das Koronar-CT ermöglicht den sicheren und raschen Ausschluss einer Myokardischämie bei Patienten mit Verdacht auf akutes Koronarsyndrom. [18.04.2012]
Bietet das Koronar-CT eine sichere Alternative zu den herkömmlichen Tests um bei Patienten mit tiefem bis mittlerem Risiko für ein akutes Koronarsyndrom eine ischämische Ursache der Beschwerden auszuschliessen?

Kardiovaskuläre Erkrankungen / Rhythmusstörungen

Wie eine Infusion aus Glukose, Insulin und Kalium die Herzinfarktentwicklung beeinflusst. [11.04.2012]
Verhindern Infusionen mit Glukose-Insulin-Kalium (GIK) bei akutem Koronarsyndrom die Progression zum Herzinfarkt?

Kardiovaskuläre Erkrankungen / Valvuläre Herzerkrankungen

Kathetertechnischer versus operativer Aortenklappenersatz bei Hochrisiko-Patienten. [04.04.2012]
Ist der Aortenklappenersatz mittels Kathetertechnik dem operativen Aortenklappenersatz ebenbürtig?

Endokrinologie und Stoffwechsel / Diabetes mellitus

Insulin und Metformin oder Insulin allein bei Type 2 Diabetes. Metformin hat wahrscheinlich keinen grossen Benefit. [24.04.2012]
Vergleich von Metformin und Insulin versus Insulin allein bei Patienten mit Typ 2 Diabetes?

Endokrinologie und Stoffwechsel / Adipositas

Die laparoskopische Magenschlauchbildung ist im Vergleich zur medikamentösen Therapie des Diabetes mellitus bei krankhaft übergewichtigen Patienten sehr effizient. [26.04.2012]
Wie gross ist der Effekt der laparoskopischen Magenschlauchbildung im Vergleich zur medikamentösen Therapie bei morbid adipösen Patienten in Bezug auf Diabetes mellitus Typ 2 und andere adipositas-assoziierte Komorbiditäten?

Rheumatologie, Orthopädie

Epidurale Steroide haben, verglichen mit Etanercept oder NaCl, einen deutlich positiven Kurzzeit-Effekt bei radikulären Schmerzen. [17.04.2012]
Effekt von epidural verabreichtem Etanercept, verglichen mit Steroiden oder NaCl bei Patienten mit radikulären Schmerzen?

Neurologie

Stretching vor dem Schlafengehen vermindert Häufigkeit und Schweregrad nächtlicher Wadenkrämpfe. [11.04.2012]
Effekt von Stretching vor dem Schlafengehen auf die Häufigkeit von Beinkrämpfen?

Verschiedenes

M. Alzheimer schützt vor Krebs und Krebs vor M. Alzheimer? [03.04.2012]
Wie ist die Assoziation zwischen dem Risiko an M. Alzheimer oder an einem Karzinom zu erkranken?

Kontakt

Horten-Zentrum
Universitätsspital Zürich
Pestalozzistr. 24
CH-8091 Zürich

Tel.: +41 44 255 86 62
Fax: +41 44 255 97 20

info@evimed.ch
http://www.evimed.ch

AkdÄ Drug Safety Mail: Rote-Hand-Brief zur Aktualisierung der kardiovaskulären Überwachung zu Beginn der Therapie mit Gilenya® (Fingolimod)

Das selektive Immunsuppressivum Fingolimod ist als Monotherapie zugelassen zur Behandlung von Patienten mit hochaktiver, schubförmig-remittierend verlaufender Multipler Sklerose, die entweder eine hohe Krankheitsaktivität trotz Behandlung mit einem Beta-Interferon zeigen oder die einen rasch fortschreitenden, schweren Verlauf aufweisen.

Im Januar 2012 wurde bereits über vorläufige Maßnahmen bezüglich der kardiovaskulären Überwachung zu Beginn der Therapie mit Gilenya® (Fingolimod) informiert (Drug Safety Mail 2012-194). Im vorliegenden Rote-Hand-Brief werden aktualisierte Empfehlungen gegeben, die das Ergebnis einer umfassenden Nutzen-Risiko-Bewertung durch den Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA sind.

Im Rote-Hand-Brief sind Hinweise zu Vor- und Begleiterkrankungen sowie zu Begleitmedikamenten enthalten, bei denen die Gabe von Fingolimod nicht empfohlen wird. Außerdem werden die erforderlichen Maßnahmen zur Überwachung bei Behandlungsbeginn und Kriterien für ein verlängertes Monitoring aufgeführt.

Rote-Hand-Brief zu Gilenya® (Fingolimod) vom 26.04.2012

Bitte teilen Sie der AkdÄ alle beobachteten Nebenwirkungen (auch Verdachtsfälle) mit. Auf der Internetseite der AkdÄ finden Sie dafür einen Berichtsbogen, der auch regelmäßig im Deutschen Ärzteblatt abgedruckt wird. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, einen UAW-Verdachtsfall online zu melden.

Kontakt & Quelle

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ)
Herbert-Lewin-Platz 1, 10623 Berlin
Postfach 12 08 64, 10598 Berlin
Telefon: +49 30 400456-500
Telefax: +49 30 400456-555
E-Mail: newsletter@akdae.de
www.akdae.de